„Mecki“ erobert das Merzenicher Heimatmuseum

//„Mecki“ erobert das Merzenicher Heimatmuseum

„Mecki“ erobert das Merzenicher Heimatmuseum

Marianne Schröder mit einer ihrer zahlreichen Mecki-Puppen im Heimatmuseum Merzenich. Foto: Annika Johnen

Merzenich. „Das unheimlich liebe Gesicht und die Form von Mecki faszinieren mich“, betonte die Sammlerin des Maskottchens der 50er Jahre, Marianne Schröder, bei der Führung durch die alten Gemäuer des Merzenicher Heimatmuseums in der Bergstraße 1, in denen sie ihre Sammlung zur Zeit ausstellt.

„Meine Leidenschaft begann damals mit einem Geschenk meiner Mutter: eine Mecki-Figur mit einem Es-Horn, das Instrument, das auch ich spielte“, unterstrich die Lendersdorferin und stellte heraus: „Diesem Glücksbringer sollten noch viele Meckis folgen. Egal ob Geschenke meiner Freunde und Verwandten, von Flohmärkten oder ersteigert im Internet – immer wieder finde ich Figuren, die mein Herz aufgehen lassen. Besonders die alten Exemplare haben einen besonderen Charakter.“

Den „Erfinder“ kennen gelernt

Von Handpuppen über Figuren, Filme und sogar eine „Hörzu“-Zeitschrift aus dem Jahre 1952 präsentiert die leidenschaftliche Sammlerin stolz ihre Lieblinge im charmanten Ambiente des Museums.

„Großes Glück hatte ich vor 26 Jahren, als ich Ferdinand Diehl, den „Erfinder“ Meckis persönlich kennenlernen durfte. Auf einen Brief meinerseits hin, hat er mich herzlich zu sich eingeladen – ein Erlebnis, das ich nie vergessen werde“, hob Schröder hervor. Zeitgleich entführt Marlene Barth aus Vettweiß in der Scheune des Heimatmuseums in die bezaubernde Welt der Puppen.

„Es sind meine Kindheitserinnerungen, die die Begeisterung für all die Puppen und das ganze Zubehör ausmachen“, unterstrich die Puppenliebhaberin und bekräftigte: „Ich kenne jedes einzelne Stück. Aber am meisten hängt mein Herz an den Schildkröt-Puppen“.

Ein handgefertigter Kindertisch und eine Wiege von 1948 sind die Anfänge ihrer Sammlung – Gegenstände, mit denen sie selbst als Kind gespielt hat. „Aus Verbundenheit zu Düren achte ich auch sehr darauf, überwiegend Sachen von Dürener Haushalten beziehungsweise Trödelmärkten zu erstehen“, betonte Barth. Auch komplette Puppenhäuser, detailreiches Zubehör und schönes Spielzeug gehören zu ihren in mittlerweile über 50 Jahren gesammelten Schätzen.

Für alle, die die Leidenschaft der beiden Damen teilen: die Ausstellung kann noch am Samstag, 6. September, und Sonntag, 7. September, jeweils von 11 bis 18 Uhr bewundert werden. Der Eintritt ist frei.

Von: ajo Letzte Aktualisierung: 2. September 2014, 12:56 Uhr Foto: Annika Johnen
http://www.aachener-zeitung.de/

 

Von |2018-08-26T14:00:35+00:00September 2nd, 2014|Aktuelles|0 Kommentare

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